Geschichte
Aus einer Notlage der Alkoholiker heraus und mit dem Wunsch „arbeitsfähigen Männern, die im täglichen Lebenskampf nicht allein zurechtkommen, ein freundliches Zuhause zu bieten“, wurde im März 1962 der Verein Männerheim Olten und Umgebung gegründet. Im Rahmen einer Grossfamilie fanden denn auch einige Männer in der im Jahre 1965 an der Fustlighalde 85 in Olten erworbenen Liegenschaft Aufnahme. Nach der Pensionierung des ehemaligen Heimleiter-Ehepaares musste das Wohnheim wieder aufgegeben werden, und der Betrieb wurde erst 1976, als das CVJM-Haus an der Tannwaldstrasse 50 in Olten gemietet werden konnte, wieder aufgenommen. Die Platzzahl war jedoch sehr beschränkt.
Als 1985 die Kinderbeobachtungsstation Bethlehem des Seraphischen Liebeswerkes an der Dorfstrasse 257 in Wangen bei Olten zum Verkauf ausgeschrieben wurde, ergriff der Verein Männerheim Olten und Umgebung die Initiative. Dank der Unterstützung des Kantons Solothurn und der zuständigen Bundesstellen konnte der Kaufvertrag bereits am 22. März 1985 auf der Amtsschreiberei Olten-Gösgen unterschrieben werden. Da man schon damals die Aufnahme von Frauen plante, wurde der Verein Männerheim Olten und Umgebung im Jahre 1987 in Verein Wohnheim Bethlehem, Wangen bei Olten, umbenannt, der nun anstelle des Männerheims Olten das Wohnheim Bethlehem betrieb.
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